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Generationengerechtigkeit 2017-08-30T02:25:11+00:00

 GENERATIONENGERECHTIGKEIT 

    GLEICHE LEBENSCHANCEN  

 FÜR JEDES JAHRHUNDERT.   

 

Der demografische Wandel in Deutschland ist in vollem Gange – und wir müssen uns Gedanken machen, wie wir ihn gestalten. Ich setze mich dafür ein, Ombudspersonen für zukünftige Generationen in den Parlamenten einzuführen. Diese strukturelle Vertretung all derer, die von Entscheidungen für die Zukunft betroffen sind, jetzt aber noch nicht wählen können, ist notwendig, um kommenden Generationen die Chance zu geben, ihre Zukunft selbst zu gestalten.

Damit auch die nächste Generation selbst entscheiden kann, wofür sie ihr Geld ausgibt, setzen wir Freie Demokraten uns dafür ein, dass Deutschland seine Altschulden abbaut, statt sich auf der „schwarzen Null“ auszuruhen. Denn sollte eines Tages das Zinsniveau wieder ansteigen, dann bricht uns der hohe Schuldenberg möglicherweise finanziell das Genick. Schließlich waren es vor allem die niedrigen Zinsen und Rekordsteuereinnahmen, die in den letzten Jahren einen ausgeglichenen Haushalt ermöglicht haben.
Mehr dazu hier ➔ im Wahlprogramm der Freien Demokraten.

 

Zukünftige Generationen sollen nicht unter der heutigen Politik leiden müssen. Wir fordern deshalb eine Generationenbilanzierung von Gesetzen. Dabei werden Leistungen der Gesellschaft für nachfolgende Generationen den Lasten gegenübergestellt: etwa Ausgaben für Bildung, Infrastruktur und soziale Sicherheit auf der Haben-Seite und Belastungen durch Staatsverschuldung, Pensionslasten und Verpflichtungen aus Generationenverträgen auf der Soll-Seite.
Mehr dazu hier ➔ im Wahlprogramm der Freien Demokraten.

 

Wir Freie Demokraten wollen die Investitionen des Bundes in die Verkehrsinfrastruktur erhöhen und damit die jahrelange Unterfinanzierung dort beenden. Denn heute verlieren wir viel zu viel Lebens- und Arbeitszeit, weil Straßen, Brücken oder Schienen nicht saniert oder ausgebaut werden.
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Wir Freie Demokraten sind der Ansicht, dass Hochschulen nachgelagerte Studienbeiträge erheben dürfen sollen. Studienbeiträge sind für uns gerecht, solange sie erst nach dem Abschluss erhoben und einkommensabhängig gezahlt werden, sodass Generationen von ehemaligen Studierenden über einen umgekehrten Generationenvertrag zur Verbesserung der Studienbedingungen beitragen.
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Außerdem wollen wir Freie Demokraten allen Älteren einen flexiblen Übergang in den Ruhestand ermöglichen. Dazu wollen wir ein politisch festgelegtes Renteneintrittsalter und die Hinzuverdienstgrenzen abschaffen. Künftig soll die einfache Regel gelten: Ab 60 entscheidet jeder selbst, wann er in Rente geht. Wer früher in Rente geht, bekommt eine geringere, wer später geht, eine entsprechend höhere Rente.
Wir Freie Demokraten fordern dabei, dass sich die Höhe der staatlichen Rente anhand der durchschnittlichen Lebenserwartung der jeweiligen Generation berechnet und sich über die Jahre verändern kann. Dieser jahrgangsindividuelle Faktor sorgt für eine solide Finanzierung und einen fairen Ausgleich zwischen den Generationen. Damit trägt jede Generation ihre eigenen Kosten und bürdet sie nicht den nachfolgenden Generationen auf. Politische Eingriffe in die langfristige Rentenformel lehnen wir ab. Dazu gehört auch eine sogenannte Rentengarantie.
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Generationengerechtigkeit bedeutet aber auch, dass wir die Jugend von heute durch exzellente Bildung auf die Zukunft vorbereiten. Wir Freie Demokraten wollen die Ausgaben für Bildung so erhöhen, dass – gemessen am Staatshaushalt – Deutschland zu den führenden fünf Ländern der 35 OECD-Staaten zählt. Um einheitliche Standards und damit mehr Mobilität und Vergleichbarkeit zwischen den 16 Ländern zu ermöglichen, muss unser Bildungsföderalismus grundlegend reformiert werden.
Mehr dazu hier ➔ im Wahlprogramm der Freien Demokraten.