SITTA/KÖHLER: Klimaschutz nicht länger im nationalen Klein-Klein

Zu den Medienberichten über einen unveröffentlichten Bericht des Weltklimarats IPCC erklären der stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Frank Sitta und der Abgeordnete der FDP-Fraktion Dr. Lukas Köhler:
Sitta: „Die Einschätzung des Weltklimarats ist höchst bedenklich. Um die Ziele des Pariser Klimaabkommens noch erreichen zu können, muss sich Deutschland für einen neuen Klima-Realismus einsetzen. Klimaschutz darf nicht mehr länger im nationalen Klein-Klein, sondern muss europäisch und global behandelt werden. Dann hat das 1,5-Grad-Ziel auch eine Chance. Zu einer verantwortungsvollen Politik gehört aber auch, sich auf alle Szenarien vorzubereiten und in Vorsorgeprojekte zu investieren.“
Köhler: „Wichtig ist, dass wir uns smarter für die Verringerung des weltweiten CO2-Ausstoß einsetzen. Dazu fordern wir als FDP-Fraktion neben einer Weiterentwicklung des europäischen Emissionshandels vor allem auch die Förderung von Maßnahmen in den Entwicklungsländern. Dort kann mit vergleichsweise geringem Aufwand häufig sehr viel CO2 eingespart werden. Gleichzeitig fördern wir dadurch die wirtschaftliche Entwicklung. Leider spielen die internationalen Aspekte des Klimaschutzes im Sondierungspapier von CDU, CSU und SPD keinerlei Rolle.“
2018-01-16T17:46:09+00:0016 Januar, 2018|